tertianum, münchen, isarvorstadt, 2001

projektarchitekt christian winter bei hilmer sattler albrecht
wohn- und altenresidenz mit kindergarten, neubau, realisiert

 

 

 

 

 

 

 

architekten projektarchitekt christian winter bei hilmer sattler albrecht
projektname tertianum
bauherr tertianum (altenresidenz),/moll (wohnanlage/kindergarten)
jahr 2001
standort münchen
programm wohn- und altenresidenz mit kindergarten
bruttogeschossfläche 17.000m²
fotografie stefan müller
projektnummer 0102


Nutzung
Im Glockenbachviertel wurde auf dem ehemaligen Fabrikgelände der Firma Zettler eine vielfältige Wohnungsstruktur entwickelt.
Auf dem Gelände wurden verwirklicht:
- Altenheim mit rund 150 Wohnungen (2-3 Zi WE)
- Fitnessbereich (Sauna, Schwimmbad, Gymnastikraum)
- Restaurantbereich für interne und externe Nutzung
- Kindergarten (2 Gruppen, Sportraum)
- Wohnhaus mit 28 WE (2-4 Zi WE)

Ort
Das Gebäude liegt in einer reizvollen Situation zwischen der historischen Münchner Innenstadt und der Isar. Hier wurde im frühen 19. Jahrhundert eine der ersten Stadterweiterungen angelegt, deren unregelmäßige Blockstruktur das Quartier bis heute prägt.
Entwurf
Die Seniorenwohnanlage besteht aus drei Bauteilen: Zwei etwa 80m lange Baukörper liegen an den Außenseiten des Blocks an der Straße in nordsüdlicher Richtung, während ein dritter Baukörper im Blockinneren die beiden verbindet. Das Stadtviertel gibt Traufhöhe und Putzfassade vor. Rücksprünge in den langen Fassaden bilden begrünte Eingangssituationen, um Maßstäblichkeit zu erzeugen. Die Straßenfassade der Seniorenwohnanlage und des Wohn- und Geschäftshauses sind ähnlich gegliedert: Natursteinsockel im Erdgeschoss mit großen Fensterformaten als liegende Rechtecke, darüber farbige Putzfassaden mit senkrechten Fenstern. Horizontale Bänder gliedern die einzelnen Geschosse. Das Wohn- und Geschäftshaus setzt sich durch seine Details und seine Farbgestaltung deutlich von der Seniorenwohnanlage ab. Im Erdgeschoss ist ein Kindergarten untergebracht mit dazugehöriger Freifläche. Regelmäßig wiederkehrende Wintergärten in den Geschossen lassen von außen die Anordnung der Wohnungen erkennen.
(Hilmer & Sattler und Albrecht)