bavariaring, münchen, theresienwiese, 2007-2008

christian winter mit andreas schindhelm und marina kayser-eichberg,
büro- und wohngebäude, realisert
architekten christian winter mit andreas schindhelm und marina kayser-eichberg
projektname bavariaring
bauherr g.s. spaten brauerreiabteilung und imobilien k.g.a.a.
jahr 2007-2008
standort münchen, theresienwiese
programm büro- und wohngebäude
grundstücksfläche 1433m²
grundfläche 891m²
geschossfläche 2728m²
wohnfläche 1323m²
bürofläche 754m²
konstruktion massivbauweise
leistungsphasen 1-8
fotografie jens weber
projektnummer 9156


Ort
Das Grundstück liegt am südlichen Rand der Theresienwiese. Der Entwurf ergänzt die freie Ecksituation des denkmalgeschützten Ensembles. Das Volumen bildet den Auftakt zum Bavariaring. Dieser Straßenzug wird durch eine langgestreckte Allee geprägt, die die weite Fläche der Theresienwiese zur Stadtkante hin abschließt. Auf Auge gesetzte Stadtvolumen leiten zur dichteren Bebauung des anschließenden Quartiers über. Der Entwurf orientiert sich an der Stadttypologie (Eckhaus) mit innenliegendem Treppenhaus. Die Erschließung liegt auf der Seite des Bavariarings. Zu den Nachbargrundstücken ist der Baukörper gestaffelt entwickelt. Die Fassade ist als klassische Lochfassade konzipiert, analog zu der des Nachbarhauses. In den ersten zwei Geschossen werden Büros, im letzten Geschoss Wohnungen in verschiedenen Grundrissvarianten realisiert.

Ausschnitt Fassade
Die Fassade ist als reduziertes Fassadenrelief entwickelt. In einer Modellstudie wurden die Proportionen der einzelnen Ebenen entwickelt.

Textur Fassade
Die zweigeschossige Basis des Baukörpers erhält eine Kratzputzoberfläche, die auf ähnliche Verfahren aus dem 19. Jahrhundert verweist.