bundesinnenministerium, berlin, 2005

christian und mia winter,
bundesgerichtshof und wohnbebauung, wettbewerb

 

 

 

 

 

 

 

architekten christian und mia winter
projektname bundesministerium des innern
bauherr bunderepublik deutschland
jahr 2005
standort berlin
programm verwaltungsbau
nutzfläche 54000m²
leistungsphasen wettbewerb
projektnummer 0603


das städtebauliche bild wird geprägt durch die starken horizontalen und vertikalen achsen, durch die schnittmenge zwischen spree und bahnviadukt, durch die schräg einfallenden straßen auf ein zentrum hin.
die städtebauliche idee beruht darauf, die symmetrie, die sich durch die achsen ergibt, für das geistige auge zu vervollkommnen, das rückgrat, die schnittmenge auszufüllen und fortzuführen.
das grundstück, bzw. das mögliche baufenster, und die vorgegebene nutzung als bmi fordern geradezu die lösung durch ein „paradoxon der leere“.

das rückgrat wird durch die leere räumlich geschlossen, die den monolithischen körper umgibt.
leere bedingt ein gegenüber, „etwas volles“, den rand, den rahmen.

dieser wird durch das bahnviadukt, die höher gelegene straße alt-moabit und diese richtung begleitend, die baumkronen des ulap-parks, die blöcke und den kanzlergarten mit der allee gebildet.
die siegessäule im süden ist spürbar durch die nord-süd-achse, da sie die hauptrichtung des blickes bestimmt.

die ideellen bezugspunkte, (reichstag und parlament-legislative, kanzleramt-exekutive) werden durch gezielte ausrichtung des ministerbereiches, bzw. des gesamtgebäudes bewusst gesetzt, und durch die ausrichtung der wohnbebauung unterstrichen.